Offener Realisierungswettbewerb
Susanne Seyfert
Matthias Seyfert
Tamara Türemiz
Vinzent Wallner
05|2019 – 06|2019
Der Bauplatz liegt am nördlichen Stadteingang zur Altstadt an der
Schnittstelle zwischen Stadt- und Naturraum. Der Entwurf entwickelt
sich aus den prägenden Vorgaben des Bauplatzes und aus
der Aufgabe.
Zwei L-förmig zueinander gestellte Baukörper bilden nach Nordwesten
zur Stadt einen auf zwei Ebenen organisierten Vorplatz.
Dieser wird das Entree der Schule. Unten sind die großen Musik-
und Pausenflächen untergebracht, darüber die Verwaltung
mit einem zweiten Schuleingang. So können die unteren Flächen
unabhängig von den oberen bespielt werden.
Die beide Baukörper sind in der Höhe versetzt als SplitLevel
zusammengesetzt. In jedem Baukörper ist eine Gruppe mit fünf
Klassen und Marktplatz untergebracht. Duch die Versetzung um
ein Halbgeschoss werden die acht Gruppen zusammengehängt.
Ganz oben sind die Räume der Lehrer.
Zu diesem L versetzt gibt es einen weiteren Baukörper, der über
eine Brücke angebunden ist. Er setzt sich zwischen den zu schützenden
Baumbestand einen Raum für die Erschliessung des
Hotels lassend und den Freiraum der Schule zum Landschaftsschutzgebiet
rahmend. Die Fachklassen, die Informatik sowie die
Kunstklassen sind hier untergebracht.
Zwischen dem Baukörper der Fachklassen und den Klassentrakten
führt die Erschließungsstraße mit Radweg und Fusswegen
hindurch. So ist der Vorplatz, die Anlieferung und die Tiefgarageneinfahrt
gut angebunden. Für das Hotel können der Vorplatz
und die Parkplatz wie geplant realisisert werden.
Der Radweg führt noch weiter nach Norden und am Ende der
Halbinsel gibt es die neue Brücke über die Pegnitz.