UMBAU WOHNHAUS LINZNER
ALKOVEN

Dietmar Moser
Andreas Sturmberger

02|2003 – 06|2004

AUSGANGSSITUATION

Ein bestehendes Einfamilienwohnhaus soll durch den Ausbau des Dachgeschosses erweitert werden, um eine Zwei-Generationen-Wohneinheit zu schaffen. Wesentlich ist die Erhaltung des Altbestandes bei gleichzeitiger Schaffung moderner Funktionsarchitektur in einer unverwechselbaren, sich von der banalen Umgebungsarchitektur absetzenden, Identität schaffenden Hülle.

ORT

Die Bebauung der Umgebung – ausschließlich in den letzten 30 Jahren entstanden – beliebig und austauschbar, am Ortsrand von Alkoven gelegen. Die Dimensionen und die Aussenkanten blieben nahezu unverändert und somit auch die strenge, bestehende Siedlungsstruktur. Die Änderungen im Bezug auf den Ort wurden von Innen heraus entwickelt und sind außen klar ablesbar.

KONZEPT

Herstellung einer dem Stand der Technik entsprechenden Klimahülle. Durch die Verwendung einer hinterlüfteten Wärmedämmfassade und gezielten Situierung der Belichtungsöffnungen (Passivenergieeintrag) wurde Niedrigenergiestatus erreicht. Entkernung des Bestandes der neu geschaffenen Wohnbereiche und Herstellung einer funktionierenden natürlichen Belichtung, in Verbindung von klaren Räumen – mit sparsamem Materialeinsatz konzipiert.

ENTWURFSPROZESS

Die Zusammenarbeit zwischen Bauherrn und Architekten gestaltete sich durch die in dieser Form für die Architekten ungewohnte fachliche Qualifikation des Bauherrn und sein radikales Eintreten für das handwerklich optimale Detail bei gleichzeitiger Bereitschaft, hierfür nötige Zeit und Mittel einzusetzen, friktions- und spannungsreich – und dies hin bis zum 1:1-Detail.